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Wallfahrtskirche Innen

Architektur und Symbolik

Erst am Grundriss und im Inneren fällt die Besonderheit der Kirche auf. Es handelt sich um eine zweischiffige, vierjochige Langhaushalle, die in einen dreischiffigen Hallenumgangschor übergeht. Beide Raumelemente sind von einem einheitlichen Mauermantel mit 5/8-Schluss im Osten umgeben. Als Vorbild dieser Raumlösung kann die Wallseerkapelle in Enns aus dem 2. Viertel des 14. Jahrhunderts herangezogen werden. Wird im Langhaus durch die Mittelpfeiler der Wegcharakter einer Wallfahrtskirche deutlich, so erlauben die vier eingestellten Pfeiler des Chores das Umschreiten des Hochaltares mit dem Gnadenbild – eine für Wallfahrer wichtige Praxis. Zudem kann die Siebenzahl der Pfeiler nicht nur als heilige Zahl (3 + 4 = Verbindung von Himmel und Erde), sondern auch als Bezug auf Maria und marianische Frömmigkeit gesehen werden (vgl. Schmerzen, Freuden Mariä). Die Länge der Kirche beträgt mehr als 37 m, ihre Breite beinahe 14 m, die Pfeiler weisen eine Höhe von etwa 12,50 m auf und die Scheitelhöhe des Gewölbes 17,50 m.

Erst am Grundriss und im Inneren fällt die Besonderheit der Kirche auf. Es handelt sich um eine zweischiffige, vierjochige Langhaushalle, die in einen dreischiffigen Hallenumgangschor übergeht. Beide Raumelemente sind von einem einheitlichen Mauermantel mit 5/8-Schluss im Osten umgeben. Als Vorbild dieser Raumlösung kann die Wallseerkapelle in Enns aus dem 2. Viertel des 14. Jahrhunderts herangezogen werden. Wird im Langhaus durch die Mittelpfeiler der Wegcharakter einer Wallfahrtskirche deutlich, so erlauben die vier eingestellten Pfeiler des Chores das Umschreiten des Hochaltares mit dem Gnadenbild – eine für Wallfahrer wichtige Praxis. Zudem kann die Siebenzahl der Pfeiler nicht nur als heilige Zahl (3 + 4 = Verbindung von Himmel und Erde), sondern auch als Bezug auf Maria und marianische Frömmigkeit gesehen werden (vgl. Schmerzen, Freuden Mariä). Die Länge der Kirche beträgt mehr als 37 m, ihre Breite beinahe 14 m, die Pfeiler weisen eine Höhe von etwa 12,50 m auf und die Scheitelhöhe des Gewölbes 17,50 m.

Das Langhaus ist mit Kreuzrippengewölben überspannt, die über den mittleren Bündelpfeilern und seitlichen gebündelten Wanddiensten ansetzen. Am Übergang vom zwei- zum dreischiffigen Raumteil sowie an den Doppelfenstern der Chorschrägen wurden dreistrahlige Rippengewölbe ausgeführt, wodurch der baldachinartige Charakter dieses Raumteiles besonders zur Geltung kommt. Die Dreischiffigkeit findet sich auch im Bereich der tiefer liegenden Vorhalle wieder, über deren reich profilierten Scheidepfeilern die Westempore liegt. Im Obergeschoß öffnet sich diese mit zwei hohen, seitlich befindlichen Spitzbögen zum Mittelschiff, wobei die Funktion dieses Westbaus – wie er übrigens auch an anderen zeitgleich gebauten Kirchen anzutreffen ist – nicht geklärt ist. 1691 wurde eine zweite Westempore in das erste Joch vorgebaut und mit Stuck und Malereien versehen.
 

 

Steinmetzarbeiten

Als hervorragende Werke entpuppen sich die überaus reichen Steinmetzarbeiten an den Schlusssteinen, den Baldachinen und Figurenkonsolen der seitlichen Wanddienste und vor allem an den Blendarkaden und Sitznischen (1), die die gesamten Chorwände umziehen: Hinter einfachen Sitzbänken sind flache, spitzbogige Blendarkaden eingelassen. Dazwischen stehen schlanke, zierliche Dienste, über denen ausladende Konsolen angebracht sind. Sie zeigen verschiedenstes Blattwerk, bizarre Maskenköpfe und die geflügelten Symbole der vier Evangelisten (Engel = Matthäus, Adler = Johannes, Löwe = Markus, Stier = Lukas). Den oberen Abschluss bilden baldachinartig vorkragende, überaus plastisch gearbeitete Maßwerkbögen mit Krabben und Fialen. Mittig in der Nordschräge ist eine schlichte Sakramentsnische (2) mit Wimperg und Fialen und einem schmiedeeisernen Gittertürchen vom Ende des 14. Jahrhunderts angebracht. Architektur und die bauplastischen Arbeiten weisen eine überaus hohe künstlerische Qualität auf und lassen Verbindungen der hier tätigen Werkleute zum Parler-Kreis und zur Wiener Bauhütte nahe legen.

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